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Entschädigung
bei Flugverspätung

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520-720 Millionen an Entschädigung werden jedes Jahr verschenkt

Viele Menschen die wegen Flugverspätungen und Flugausfällen Anspruch auf Entschädigung haben, machen diesen Anspruch nicht geltend. Doch um welche Summen geht es hier genau, d.h. wie viel Geld an berechtigter Entschädigung wird jedes Jahr nicht eingefordert? Wir haben die aktuellen Zahlen zusammengetragen und überprüft.

Die Welt berichtete im Juni 2016, dass jedes Jahr 750 Millionen Euro von den Fluglinien eingeklagt werden könnten. Nur zehn Prozent der Betroffenen würden überhaupt versuchen Ihre Entschädigung zu bekommen. Viele Fluglinien würden auf diese Anfragen gar nicht oder ablehnend reagieren. Lediglich fünf Prozent wären beharrlich genug um ihren Anspruch schlussendlich auch durchzusetzen (d.h. Anwälte zu beauftragen). Nach diesen Zahlen wären es 722,5 Millionen Euro an berechtigter Entschädigung die jedes Jahr nicht ausgezahlt werden.

Der NDR berichtete 2015, dass rund 1,3 Millionen Passagiere pro Jahr einen Anspruch auf Entschädigung in einem geschätzten Wert von rund 650 Millionen Euro hätten. Denn höchstens jeder Fünfte bleibe hartnäckig und ziehe vor Gericht. In diesem Szenario wären es 520 Millionen Euro an berechtigter Entschädigung die jedes Jahr nicht ausgezahlt werden.

Fairplane geht für 2015 davon aus, dass jährlich 720 Millionen verschenkt werden, da nur 10% der Betroffenen Ihr Entschädigung einfordern würden und nur 5% sie erhalten.

Business Insider geht 2016 davon aus, dass die Deutschen auf mehr als 200 Millionen Euro an berechtigter Entschädigung verzichten (basierend auf Zahlen von Airhelp). Nur zwei Prozent würden Ihren Anspruch geltend machen, 98 Prozent würden verzichten.

Zusammenfassung: 520-720 Millionen

Die Zahlen basieren auf dem Daten-Material von Firmen die gegen Provision Entschädigungsansprüche geltend machen. Dementsprechend müssen die Daten mit Vorsicht genossen werden, da ihre genaue Qualität und Zusammensetzung unklar ist. Auffallend ist jedoch, dass drei Quellen einen Betrag zwischen 520 und 720 Millionen nennen. In dem Rahmen dürfte sich wohl die Summe an berechtigten Entschädigungsansprüchen bewegen, die die Deutschen jedes Jahr nicht einfordern.

Einschränkung – In Wirklichkeit vermutlich noch höher

Ein Problem gibt es jedoch mit diesen Zahlen. Sie rechnen nur mit den Entschädigungs-Pauschalen, die von der EU-Fluggastrechte-Verordnung festgelegt sind (je nach Flugdistanz 250, 400 und 600 Euro). Dies sind aber nur Pauschal-Beträge die in vielen Fällen den tatsächlich entstandenen Schaden nicht abdecken. Wenn z.B. durch die Flugverspätung ein wichtiger Geschäftstermin geplatzt ist, eine Anschlussreise verpasst wird oder eine teurere Alternativreise gebucht werden musste, kann der Schaden diese Pauschalbeträge überschreiten.

In solchen Fällen steht Passagieren Schadenersatz zu, der über die Pauschal-Entschädigungen hinausgeht und nach Montrealer Abkommen bis zu 5900€ betragen kann.

Für die bekannten Zahlen heißt das also: sie sind vermutlich zu niedrig angesetzt da sie nur von den Pauschal-Entschädigungen ausgehen.

Jetzt handeln

Im Endeffekt ist es vermutlich gar nicht so wichtig um wie viel Geld es exakt geht. Was nämlich alle genannten Daten zeigen: Jedes Jahr werden hunderte Millionen an Schadenersatz, die betroffenen Verbrauchern zustehen, nicht beansprucht. Wenn Sie daher selbst von einer Flugverspätung oder einem Flugausfall betroffen waren kontaktieren Sie uns. Wir prüfen dann unverzüglich ob und in welcher Höhe Ihnen Schadenersatz zusteht. Dabei beschränken wir uns nicht nur auf die Pauschal-Entschädigungen, sondern prüfen auch ob Ihnen erweiterter Schadenersatz von bis zu 5900 Euro zusteht.

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