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      RATIS ist ein Angebot der Passauer Anwaltskanzlei RATIS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH.
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Kündigung
des Arbeitsverhältnisses

 Datum der Kündigung

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RATIS ist Mitglied im Deutschen Anwaltverein
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Kosten

Niemand will große Geldsummen in Gerichtsverfahren riskieren oder unangemessene Kosten aufgebürdet bekommen – schon gar nicht, wenn durch eine Kündigung die finanzielle Situation angespannt ist. Deshalb haben wir unser Angebot möglichst kostenschonend und transparent aufgebaut und versucht, jegliches Risiko für Sie zu minimieren.

Kostenlose Erstberatung

Wir wollen, dass Sie die Entscheidung, ob Sie gegen Ihre Kündigung vorgehen wollen, selbstbestimmt in Kenntnis aller Chancen und Risiken treffen.

Deshalb bieten wir Ihnen eine kostenlose Überprüfung Ihrer Kündigung an – selbstverständlich völlig unverbindlich. Durch unsere langjährige Erfahrung mit ähnlichen Fällen, können wir kompetent einschätzen wie groß Ihre Erfolgsaussichten sind, um gegen die Kündigung vorzugehen. Nehmen Sie deshalb im Falle einer  Kündigung umgehend und unverbindlich Kontakt mit uns auf! Es verpflichtet Sie zu nichts!

Außergerichtliche Lösung – Für geringe Gebühr

Um Ihre Kosten und Ihr Risiko so gering wie möglich zu halten, bemühen wir uns zuerst um eine außergerichtliche Einigung mit Ihrem Arbeitgeber. Außerdem schaffen wir damit eine Lösung, die sowohl für Sie als auch für Ihren Arbeitgeber attraktiv ist. Sie zahlen keine Anwaltskosten, sondern lediglich eine geringe Gebühr die sich nach Ihrem Gehalt richtet.

Die Kosten für eine außergerichtliche Lösung sind zweistufig:

  1. Zuerst nehmen wir Kontakt mit Ihrem Arbeitgeber auf (schriftlich oder telefonisch) und versuchen eine Einigung zu erzielen. Für diesen Versuch eine außergerichtliche Lösung zu erreichen, berechnen wir Ihnen eine geringe Gebühr, die abhängig von Ihrem Gehalt ist (siehe Tabelle).
  2. Weitere Kosten entstehen nur dann, wenn wir mit Ihrem Arbeitgeber und in Abstimmung mit Ihnen tatsächlich eine einvernehmliche Lösung erzielen. Durch den höheren Arbeitsaufwand erhöht sich dann die Gebühr, die wir Ihnen verrechnen müssen. Diese Kosten macht die erzielte Abfindung in der Regel aber mehr als wett.

Unser außergerichtliches Angebot lohnt sich also in den meisten Fällen, wie die folgende Tabelle beispielhaft verdeutlicht (alle Beträge inkl. USt.):

Ihr Monatsgehalt
(brutto)
Mögliche Abfindung*Kosten außergerichtlicher
Einigungsversuch
Kosten außergerichtliche
Einigung
(gesamt)
Ihr Ergebnis**
1500 €+750 €-60 €-240 €
+510 €
2000 €+1000 €-70 €-281 €+719 €
2500 €+1250 €-90 €-362 €+888 €
3000 €+1500 €-101 €-402 €+1098 €
3500 €+1750 €-120 €-479 €+1271 €
4000 €+2000 €-120 €-479 €+1271 €
4500 €+2250 €-129 €-516 €+1734 €
5000 €+2500 €-129 €-516 €+1734 €

* bei einer Beschäftigungsdauer von nur einem Jahr. Es gilt die Faustregel: für jedes Beschäftigungsjahr ist ein halbes Brutto-Monatsgehalt anzusetzen.
** Ihre Abfindung abzüglich der Kosten für die außergerichtliche Einigung

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese in der Regel – ev. abgesehen von einem geringen Selbstbehalt – alle Kosten, d.h. auch die Pauschale für die außergerichtliche Einigung. Wir überprüfen das gerne für Sie und erheben außerdem, ob Sie Anspruch auf staatliche Prozesskostenhilfe haben.

Die Kosten einer Kündigungsschutzklage

In den seltenen Fällen in denen eine außergerichtliche Lösung scheitert oder von Ihrem Arbeitgeber abgelehnt wird, reichen wir mit Ihrer Zustimmung Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht ein.

Die gesetzlichen Kosten einer Klage sind abhängig vom sogenannten Streitwert.

Bei der Kündigungsschutzklage beträgt der Streitwert regelmäßig das Dreifache des zuletzt bezogenen Bruttomonatsgehalts.

Wird das Verfahren vor einer streitigen Verhandlung – etwa durch Vergleich oder Klagerücknahme – beendet, fallen keine Gerichtskosten an. Ansonsten verteilen sich die Gerichtskosten auf die Parteien entsprechend dem Ausgang des Verfahrens.

Die eigenen Anwaltskosten erster Instanz hat jede Partei (Arbeitgeber und Arbeitnehmer) unabhängig vom Ausgang des Verfahrens selbst zu tragen; d.h. Sie erhalten Ihre Anwaltskosten selbst dann nicht erstattet, wenn Sie mit Ihrer Klage voll gewinnen.

Das Arbeitsgericht Hamm stellt auf seiner Homepage einen Kostenrechner für arbeitsgerichtliche Verfahren zur Verfügung. Nehmen Sie Ihr zuletzt bezogenes Bruttomonatsgehalt mal drei und übernehmen Sie den Betrag als Streitwert in das Formular. Damit erhalten Sie einen Überblick über Ihre möglichen Kosten.

100%-ige Kostenübernahme durch Privatrechtsschutz

Verfügen Sie zum Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung bereits seit mindestens 3 Monaten (regelmäßige Wartezeit im Arbeitsrechtsschutz) über eine Privatrechtsschutzversicherung, übernimmt diese – eventuell abgesehen von einem geringen Selbstbehalt – das gesamte Kostenrisiko der Kündigungsschutzklage. In diesem Fall haben Sie durch ein Vorgehen gegen die Kündigung eigentlich nichts zu verlieren.

Wenn Sie wissen wollen ob Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten übernimmt, stimmen wir uns gerne vorab und kostenlos mit Ihrer Versicherung ab.

Prozesskostenhilfe (PKH)

Wenn Sie die Kosten einer Kündigungsschutzklage nicht aus eigenen Mitteln aufbringen können, besteht auch die Möglichkeit, staatliche Unterstützung in Form der sogenannten Prozesskostenhilfe (PKH) in Anspruch zu nehmen. Der Staat übernimmt dann die Gerichtskosten und die Kosten Ihres Anwalts; abhängig von Ihrem Einkommen und Vermögen müssen Sie selbst entweder gar keine Zahlungen oder lediglich geringere Ratenzahlungen leisten.

Nutzen Sie diesen kostenlosen PKH-Rechner, um herauszufinden, ob auch Ihnen Prozesskostenhilfe zusteht. Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Berechnung als Einkommen ab dem Kündigungstermin nicht mehr Ihr bisheriges Arbeitseinkommen, sondern das Arbeitslosengeld eingeben (Sie müssen sich unmittelbar nach der Kündigung bei der Agentur für Arbeit melden, dort erfahren Sie auch die Höhe Ihres Arbeitslosengeldes).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder Unterstützung brauchen kontaktieren Sie uns einfach.

 

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