Mercedes Dieselskandal
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Worum geht es im Mercedes Dieselskandal?
Der Mercedes Dieselskandal bezieht sich auf die gezielte Manipulation von Abgaswerten bei einer Vielzahl von Dieselmodellen des deutschen Herstellers Mercedes-Benz. Dabei handelt es sich um Fahrzeuge, die mit unterschiedlichen Dieselmotoren der Baureihen OM 607, OM 622, OM 626, OM 640, OM 642 und OM 651 ausgestattet sind und insbesondere in den Modellreihen A-, B-, C-, E- und S-Klasse sowie bei Geländewagen wie GLC, GLE, ML und der G-Klasse sowie Transportern wie Vito und Sprinter verkauft wurden. Ähnlich wie bei anderen großen Automobilherstellern wurde spezielle Software installiert, die während offizieller Abgastests auf dem Prüfstand bestimmte Funktionen aktivierte, um die Emissionswerte künstlich zu verbessern und so die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte einzuhalten. Außerhalb dieser Testbedingungen, also im normalen Straßenbetrieb, wurden diese Kontrollmechanismen jedoch deaktiviert oder stark reduziert, sodass die Fahrzeuge erheblich höhere Mengen an Stickoxiden (NOx) und weiteren gesundheitsschädlichen Schadstoffen ausstießen, als zulässig. Diese Praxis führte nicht nur zu einer massiven Belastung der Umwelt, insbesondere der Luftqualität in städtischen Gebieten, sondern löste auch eine Welle von Rückrufen durch den Hersteller aus.
Das beschädigte Vertrauen der Verbraucher
Parallel dazu folgten umfangreiche rechtliche Auseinandersetzungen, bei denen sowohl Verbraucherorganisationen als auch einzelne Fahrzeughalter Schadensersatzansprüche geltend machten. Neben den finanziellen und juristischen Folgen hatten die Enthüllungen auch einen erheblichen Einfluss auf das Vertrauen der Kunden in die Marke Mercedes-Benz und auf die öffentliche Debatte über die Einhaltung von Umweltstandards in der Automobilindustrie. Der Skandal machte zudem deutlich, wie komplex die moderne Abgasregulierung ist und wie stark technische Manipulationen das gesamte System der Fahrzeugzulassung und Umweltkontrolle beeinflussen können. In der Folge wurden zahlreiche Aufsichtsverfahren eingeleitet, interne Untersuchungen durchgeführt und langfristige Strategien zur Emissionsreduzierung und Kontrolle implementiert, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben in Zukunft sicherzustellen.
Technische Funktionsweise der Abgasmanipulation bei Mercedes
Kurz gesagt lässt sich der Mercedes Dieselskandal wie folgt erklären. Bei den betroffenen Mercedes-Modellen wurde die Abgasreinigung durch eine Softwaresteuerung manipuliert. Technisch gesehen erkennt die Motorsteuerung über Sensoren, ob sich das Fahrzeug in einem Prüfzyklus befindet – zum Beispiel auf einem Prüfstand während einer Abgastestung. In diesem Modus aktiviert die Software spezielle Abgasnachbehandlungssysteme, wie die SCR-Katalysatoren (Selective Catalytic Reduction) oder die Abgasrückführung (AGR), in vollem Umfang, sodass die Stickoxidwerte deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten bleiben. Außerhalb der Testbedingungen reduziert die Software jedoch die Wirkung dieser Systeme, um Leistung und Kraftstoffverbrauch zu optimieren. Dadurch steigen die tatsächlichen Emissionen im Straßenbetrieb erheblich, während die Fahrzeuge auf dem Prüfstand saubere Abgaswerte liefern. Dieses Verfahren wird als „Defeat Device“ bezeichnet und ist nach EU-Recht illegal.
Welche Mercedes-Modelle sind betroffen?
Vom Mercedes Dieselskandal sind zahlreiche Modelle betroffen, insbesondere aus den Modellreihen A-, B-, C-, E- und S-Klasse. Auch die Geländewagen-Modelle GLC, GLE, ML, G-Klasse sowie der Transporter Vito sind betroffen. Die betroffenen Fahrzeuge wurden mit verschiedenen Dieselmotoren ausgestattet, die unzulässige Abschalteinrichtungen enthalten.
Betroffene Modelle und Motoren
A-Klasse
A 180 d
A 200 d
A 220 d
B-Klasse
B 180 d
B 200 d
B 220 d
C-Klasse
C 180 d
C 200 d
C 220 d
C 250 d
E-Klasse
E 200 d
E 220 d
E 250 d
S-Klasse
S 350 d
S 400 d
GLC
GLC 220 d
GLC 250 d
GLE
GLE 250 d
GLE 350 d
ML
ML 250 d
ML 350 d
G-Klasse
G 350 d
G 400 d
Vito
Vito 109 CDI
Vito 111 CDI
Vito 113 CDI
Viano
Viano 2.2 CDI
Sprinter
Sprinter 2.2 CDI
Was bedeutet das für betroffene Fahrzeughalter?
Für Besitzer betroffener Mercedes-Modelle bedeutet dies, dass ihre Fahrzeuge möglicherweise nicht den gesetzlichen Emissionsstandards entsprechen. Dies kann zu erhöhten Schadstoffemissionen, einer schlechteren Luftqualität und möglichen Fahrverboten in bestimmten Städten führen. Zudem kann der Wiederverkaufswert des Fahrzeugs sinken. Betroffene Fahrzeughalter haben jedoch rechtliche Möglichkeiten, Schadenersatzansprüche geltend zu machen.
Was können betroffene Fahrzeughalter tun?
Betroffene Fahrzeughalter sollten zunächst prüfen, ob ihr Fahrzeug tatsächlich von den Rückrufen betroffen ist. Dies kann über die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erfolgen. Ist das Fahrzeug betroffen, sollten die Besitzer die angebotenen Rückrufmaßnahmen des Herstellers in Anspruch nehmen. Dazu gehört in der Regel ein Software-Update, das die unzulässigen Abschalteinrichtungen entfernt.
Darüber hinaus können betroffene Fahrzeughalter rechtliche Schritte einleiten, um Schadenersatzansprüche geltend zu machen. Dazu empfiehlt es sich, rechtlichen Rat einzuholen und gegebenenfalls eine Musterfeststellungsklage in Erwägung zu ziehen. In einigen Fällen haben Gerichte bereits zugunsten der Fahrzeughalter entschieden, was die Erfolgsaussichten solcher Klagen erhöht.
Weitere Informationen und Unterstützung
Unsere Kanzlei unterstützt dich bei der Prüfung deines Fahrzeugs, und sollte dieses vom Mercedes Dieselskandal betroffen sein, begleiten wir dich bei den weiteren Schritten mit unseren Anwälten, die langjährige Erfahrung im Bereich Dieselskandal vorweisen können und dir mit Transparenz und Engagement zu deinem Recht als Verbraucher verhelfen. Nutze hierfür einfach den Button in der grauen Infobox unter diesem Absatz oder ganz am Anfang der Seite.
Wenn Sie noch mehr zum Thema Dieselskandal erfahren möchten, finden Sie auf der Themenseite des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) umfassende Informationen und aktuelle Rückrufaktionen.
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