Jeep Dieselskandal
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Was Fahrzeughalter jetzt wissen sollten
Im Jeep Dieselskandal steht der Verdacht im Raum, dass bestimmte Dieselmotoren und die dazugehörige Software so programmiert wurden, dass sie nur auf dem Prüfstand die gesetzlichen Emissionswerte einhalten. Sobald die Fahrzeuge jedoch im normalen Straßenverkehr bewegt werden, steigen die Schadstoffemissionen – insbesondere Stickoxide – deutlich über die zulässigen Grenzwerte hinaus. Diese Diskrepanz ist kein Zufall, sondern deutet auf den Einsatz sogenannter Abschalteinrichtungen hin. Solche Systeme können erkennen, ob ein Fahrzeug gerade getestet wird, und schalten die Abgasreinigung dann vollumfänglich ein. Im Alltagsbetrieb hingegen wird die Wirkung reduziert oder ganz abgeschaltet, etwa durch zeitliche Begrenzungen, Temperaturfenster oder lastabhängige Steuerungen. Damit erfüllen die Fahrzeuge zwar die Normwerte im Labor, verschmutzen die Luft im Straßenverkehr jedoch erheblich stärker als erlaubt.
Für die Halter bedeutet der Jeep Dieselskandal eine Reihe von Unsicherheiten. Einerseits besteht das Risiko, dass ihre Fahrzeuge von amtlichen Rückrufen betroffen sind und ein verpflichtendes Software-Update erhalten müssen. Solche Nachrüstungen sollen zwar die Abgaswerte verbessern, können aber auch zu einem höheren Kraftstoffverbrauch, Leistungsverlust oder einer verkürzten Haltbarkeit bestimmter Motorkomponenten führen. Andererseits steht für viele Käufer die Frage im Raum, ob sie beim Erwerb ihres Jeep getäuscht wurden, da die tatsächlichen Abgaswerte erheblich von den Herstellerangaben abweichen. Juristisch betrachtet könnte dies einen erheblichen Mangel darstellen, der Ansprüche auf Rückabwicklung des Kaufvertrags oder auf Schadensersatz eröffnet.
Hintergrund und Entwicklung des Jeep Dieselskandals
Im Jahr 2020 haben Ermittlungsbehörden in mehreren europäischen Ländern, darunter auch Deutschland, verdeckte Prüfungen bei Fahrzeugen verschiedener Marken durchgeführt, zu denen auch Jeep gehört. Untersuchungsgegenstand war der mögliche Einsatz unzulässiger Software, die in bestimmten Motorsteuerungen Abweichungen bei Emissionen verschleiert. Daraufhin hat das Kraftfahrt-Bundesamt Rückrufe angeordnet, die speziell Modelle mit bestimmten Motoren ab dem Baujahr 2015 betrafen. Weltweit sind rund 20 000 Fahrzeuge betroffen, darunter auch diverse SUV-Modelle auf Jeep-Plattform. Der Jeep Dieselskandal zeigt, dass auch Traditionsmarken nicht vor Manipulationsvorwürfen gefeit sind.
Welche Jeep-Motoren und Modelle sind betroffen?
Betroffene Motoren (unter Verdacht):
2,0 Multijet II (Euro 6)
2,2 Multijet II (Euro 6)
3,0 V6 Multijet (Euro 6)
Betroffene Jeep-Modelle:
Jeep Renegade (Baujahre ab 2015 mit Multijet II-Motoren)
Jeep Compass (ähnliche Motorisierung und Baujahre)
Jeep Grand Cherokee (mit 3,0-V6-Multijet)
Diese Aufzählungen geben dir einen klaren Überblick, welche Motorvarianten typischerweise mit dem Jeep Dieselskandal in Verbindung stehen und welche Modelle deshalb besonders geprüft werden sollten.
Rechte und Ansprüche für betroffene Halter
Betroffenen Fahrzeughaltern stehen zwei grundsätzliche Wege offen: Entweder das Fahrzeug zurückgeben und eine anteilige Kaufpreiserstattung einfordern, oder das Fahrzeug behalten und im Gegenzug eine Entschädigung erhalten. Viele Rechtsfachleute weisen darauf hin, dass auch nach einem erfolgten Software-Update weiterhin ein Anspruch bestehen kann, insbesondere wenn eine unzulässige Abschalteinrichtung festgestellt wird. Der Jeep Dieselskandal macht deutlich, dass die Nachrüstung allein nicht automatisch bedeutet, dass rechtliche Ansprüche verloren gehen. Wichtig ist, dass Ansprüche typischerweise innerhalb von drei Jahren ab Kenntnis geltend gemacht werden müssen.
Warum jetzt aktiv werden lohnt
Der Jeep Dieselskandal betrifft keineswegs nur ausgewählte Modelle, sondern könnte sich auf viele SUV-Besitzer erstrecken. Daher ist es ratsam, anhand der Fahrgestellnummer und des Baujahrs zu prüfen, ob ein Rückruf oder eine Untersuchung vorliegt. Eine erste rechtliche Prüfung kann Klarheit schaffen und aufzeigen, ob Schadensersatz in Form von Rückgabe oder Entschädigung möglich ist. Angesichts möglicher Fahrverbote oder Wertverluste bei Gebrauchtfahrzeugen ist schnelles Handeln entscheidend.
Fazit
Wenn dein Fahrzeug zum Kreis der Jeep-Modelle mit den genannten Motoren gehört, solltest du dringend prüfen lassen, ob du vom Jeep Dieselskandal betroffen bist. Schadensersatzansprüche sind auch dann realistisch, wenn bereits eine Nachrüstung erfolgt ist. Mehr Informationen findest du auf der Themenseite zum Abgasskandal des Kraftfahrt-Bundesamtes .
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